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Das Verbindungswesen entwickelte sich an den frühen Universitäten in Italien und Frankreich, wo Ausländer landsmannschaftlich zusammenfanden. In Anlehnung daran gab es auch an den mittelalterlichen Universitäten in Deutschland solche Gruppierungen, in denen die Studenten nach regionaler Herkunft Mitglied waren. Innerhalb dieser großen Einheiten entwickelten sich kleinere Gruppen, die sich bürgerliche Freimaurerlogen zum Vorbild nahmen. Von diesen universitären Logen setzten sich ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert die alten Landsmannschaften ab, unter weitgehender Beibehaltung des Gedankenguts der Aufklärung.

Später entstanden so Corps, (neuere) Landsmannschaften, Turnerschaften, Burschenschaften und auch christliche Verbindungen wie Wingolf oder CV und KV. Korrekter Oberbegriff ist also Verbindung oder Korporation – und nicht etwa (wie bei schlecht informierten Zeitgenossen) der Name Burschenschaft für alle. Letztere haben ein nationales Programm, nehmen meist nur deutsche, oft sogar nur „gediente“ Männer auf. Bei den Kösener oder Weinheimer Corps hingegen gilt das Toleranzprinzip: völliges Fehlen politischer, religiöser oder anderer Vorgaben. Der Grundsatz lebenslanger Freundschaft steht im Zentrum.

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Was wollen die?
Unsere liberalen Werte und Prinzipien

Corps – liberal und vielfältig

Die liberalen Corpsstudenten bilden ein soziales Netzwerk von Jung und Alt. Jeder kann sich des Beistands seiner Corpsbrüder gewiss sein. So können wir dem zielstrebigen Studenten neben Bude und Freundschaft auch Unterstützung bieten. Und das nicht nur in der eigenen Verbindung – befreundete Corps an anderen Universitäten gehören mit dazu. Eigentlich haben wir das moderne Networking erfunden! Vorträge renommierter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und dem öffentlichen Leben fördern den Einzelnen, das Corps fordert aber auch eigenen Einsatz. Die generationenübergreifende Mischung der Mitglieder stärkt zudem den Informationsfluss über das spätere Berufsleben.

Auch Praktika bei den schon im Beruf stehenden Mitgliedern helfen – nicht viel anders als in Parteien, Sportvereinen oder anderen Gruppen. Nur eben im lebenslangen Bund guter Freunde. Unsere Mitglieder haben deswegen geringere Abbrecher-Quoten und bessere Abschlüsse als der Durchschnitt der Studierenden. Wir legen zudem Wert auf Selbstorganisation, Zeitmanagement, sicheres Auftreten und auch Etikette. Alles soft skills, die man eher in unserer erfahrenen Gemeinschaft erwirbt als an der oft überforderten Uni.

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Wieso fechten?
Traditionen mit Sinn


Durch dick und dünn

In der Tat haben wir durchaus einige Sitten und Bräuche, die anfangs oft ein wenig fremd wirken. Aber als Zeichen der Verbundenheit sind Band und Mütze bis heute modern. Und Couleur passt zum Anzug so gut wie zu Jeans und Pulli. Vor allem fühlt sich der sog. „Alte Herr“ (das wird man übrigens schon in den Zwanzigern nach dem Examen!) sofort wieder zuhause und unter seinesgleichen, wenn junge Studenten – oft 25 oder sogar 100 Semester nach dem eigenen Examen – auf dem Verbindungshaus dasselbe Band tragen wie er selbst. Dieser Gemeinschaftssinn wird auch durch das Wohnen auf dem Haus gefördert, durch gemeinsame Ausflüge und Besuche.

Und nicht zuletzt durch das akademische Fechten. Bei der Bestimmungsmensur kämpft man eigentlich mehr gegen sich als gegen den fremden Korporierten (entgegen mancher Ente in Film und Fernsehen natürlich nicht gegen eigene Corpsbrüder!). Denn der Respekt vor dem Mensurschläger ist groß, und auf einen „Schmiss“ im Gesicht hat es heutzutage niemand mehr abgesehen. Aber die Corpsbrüder stehen einem bei, bewerten die Leistung, drücken die Daumen – und feiern anschließend gerne mit. Ein sehr intensives Gemeinschaftserlebnis, das sich freilich nur erfahren und nicht gut erklären lässt!

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Wer war dabei?
Berühmte Corpsstudenten


Wilhelm Liebknecht

Wie bereits gesagt: Das Bild ist bunt und viel Couleur bedeutet auch viele Farben. Otto von Bismarck war Corpsstudent, im Reichstag ebenso sein Gegenspieler Wilhelm Liebknecht (unser Hessen-Nassauer-Corpsbruder und Vater von Karl Liebknecht). Beide Zeitgenossen verstanden sich beim Bier, was aber den Eisernen Kanzler und Reichsgründer nicht davon abhielt, den Mitbegründer der SPD und Vorwärts-Chefredakteur auch mal in den Knast zu schicken. Zudem sind zahlreiche frühe Kämpfer für bürgerliche Freiheiten in Corps gewesen, etwa die Dichter Theodor Körner und Heinrich Heine.

Auch Komponist Robert Schumann, Medizin-Nobelpreisträger Emil von Behring, Autoerfinder Gottlieb Daimler, Flugzeugpionier Hugo Junkers gehörten dazu, ebenso der Widerstandskämpfer Ulrich von Hassel oder Arbeitgeberpräsident Hans Martin Schleyer und Bankier Alfred Herrhausen, beide von der RAF ermordet. Richard Wagner ist bei unserem sehr eng befreundeten Kartell-Corps Saxonia Leipzig in jungen Jahren wieder ausgetreten. Was uns vielleicht „Der Fechtende Holländer“ oder „Das Bier des Nibelungen“ erspart hat…

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Impressionen

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Impressionen

Corpsstudenten

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Burschenschaften

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Landsmannschaften

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